Die Heizlast von Neubauten insbesondere Niedrigenergiehäusern ist in den letzten Jahren immer weiter gesunken. Bei vielen Einzelfeuerstätten besteht daher zunehmend die Gefahr dass der Aufstellraum überheizt wird, da zu leistungsstarke Wärmeerzeuger zum Einsatz kommen. Kachelofenanlagen mit Kesseltechnik bieten den großen Vorteil, dass der Abwärmeofen bedarfsgerecht für den Aufstellraum dimensioniert wird. Alles was an direkter Wärme in Form von Warmluft/Strahlung zu viel für den Raum wäre, wird in Heizwasser umgewandelt und in einem Heizwasserspeicher zwischengelagert. Kühlen die Raumbereiche ab, muss der Wärmelieferant Kachelofen nicht sofort gefeuert werden. Über das bestehende Heizwassersystem kann jederzeit auf die zwischengelagerten Wärmeerträge zurück gegriffen werden. Der Heizwasseranteil der Einzelfeuerstätte entscheidet, wie viel Holz pro Abbrand verfeuert werden kann ohne den Raum zu überheizen.
Außerdem können so auch Räumlichkeiten, die nicht über die Konfektions-oder Strahlungswäre der Kachelofenanlage erwärmt werden können mit beheizt werden. So kann z.B. für das obenliegende Badezimmer die Wärne über den Pufferspeicher abgerufen werden oder sogar das Brauchwasser mit erwärmt werden.
Auch Kaminkessel mit besonders großer Sichtscheibe gibt es, auch hier ist die Wasserleistung vom Bedarf des Gebäudes abhängig. Es gibt Kamine mit Aufsatzkessel von z.B.4 KW Wasserleistung -bis Kaminkessel mit 60% Wasserleistung (ca. 8 KW und mehr).